Maik Amedick Eltern

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Maik Amedick Eltern – Martin Amedick macht eine Pause. Er sitzt in einem grauen Cluster-Gebäude der Universität Bielefeld. Um ihn herum herrschen Wolken vor. Mittagszeit. Die Schüler essen, lernen und sprechen. Und Amedick mischte sich unter sie. Das hat der 74-fache Bundes-Professor für Psychologie hier im siebten Semester studiert. Zukünftig möchte er als Sportpsychologe in einem jungen Leistungszentrum arbeiten. Von seinem Schatz, sagt der 35-Jährige, würde er sicher profitieren. Amedick hat einiges erlebt.

Zur Saison 2008/09 wurde er zum zweitklassigen 1. FC Kaiserslautern geschickt. In der jungen Crew übernahm der erfahrene Spieler eine Führungsrolle als Organisator der Abwehr. In den ersten fünf Spielen (jeweils laut Bellinghausen Eckbälle) erzielte er zwei Tore. Insgesamt kam er in dieser Saison auf vier Tore und zwei Tore.

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Amedick und Trainer Marco Kurz wurden zusammen mit Sr. Peter Lakić zu Beginn der Saison 2009/10 Kapitän der Mannschaft. Amedick trug jedoch den Kapitänslink, da nur ein Kapitän auf dem Spielberichtsbogen eingetragen werden darf. Auch nach dem Bundesligaaufstieg 2009/10 war dieses „Zwei-Spiel-Guide-Modell“ im Einsatz. Auch in dieser Saison gelang es ihm, vier Saisonhits zu erzielen und einen vorzubereiten. Im Oktober 2010 verlängerte Amedick seinen ursprünglich bis 2011 laufenden Vertrag um drei Jahre bis 2014 mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Die Anamnese seines psychischen Leidens wurde im Juli 2012 veröffentlicht. Sein damaliger Arbeitgeber Eintracht Frankfurt sagte, Amedick könne “bis jetzt” nicht an der Trainingsanlage teilnehmen. Er leidet an einem vorübergehenden Erschöpfungssyndrom, er wird daher rechtzeitig behandelt. Amedick wollte jedoch zunächst Abstand gewinnen. Er ist in den Urlaub gefahren. Und trotz seiner Schwere fühlte er sich in diesen Tagen fremd. Amedick hatte sich einer Tonnage entledigt, musste sich verstecken und die Krankheit einstellen. Der “große Akt”, wie er es nennt, war vorbei.

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Am 27. November holte er seinen ersten deutschen Bundesligator für den FCK beim 5:0 Heimsieg über den FC Schalke 04 zum 2:0. Im Achtelfinale 2010/11 musste er in Mathias Abel seinen ersten Platz belegen, obwohl er in der letzten Saison in Wolfsburg in der Startelf stand und in diesem Spiel den 2.1-Sieg holte. Martin Amedick musste in der Saison 2011/12 die Kapitänsbindung an Christian Tiffert übergeben.